1. September 2018

SCHOKOLADE IST UNSER LEBEN!

Seit 1994 werden im Stammhaus von Berger Feinste Confiserie am Schokoladenweg 1 in Lofer Pralinen, Trüffel und Konfekt liebevoll von Hand hergestellt. Seit dieser Zeit geht das Unternehmerehepaar Hubert und Christine Berger dabei keine Kompromisse ein: Qualität steht an erster Stelle, gefolgt von Kreativität und der Liebe zum eigenen Handwerk.

Vom Garagenunternehmen zur namhaften Confiserie

Die Erfolgsstory beginnt exakt am 23. September 1994. In der 25 m² großen ehemaligen Garage des Vaters am Ortsrand von Lofer eröffnen Christine und Hubert Berger ihre Schokoladenmanufaktur. „In der Garage haben wir unsere ersten Pralinen gemacht. Da war ich gerade einmal zwanzig Jahre alt, mein Mann noch keine dreißig“, erzählt Christine Berger schmunzelnd. „Am Anfang haben wir zu zweit gearbeitet, ab und zu half meine Mutter aus“, erinnert sich Hubert Berger an die Anfänge. Heute beschäftigt das Familienunternehmen rund 100 MitarbeiterInnen und exportiert in alle Welt. 

 

Die Firma als gemeinsames Projekt

Nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Konditormeister sammelte Hubert Berger Erfahrungen bei namhaften Confiserien in Deutschland und Belgien, um das Handwerk der Chocolatiers zu erlernen. Die Zuständigkeiten im eigenen Unternehmen hat das Paar gleich zu Beginn verteilt: Sie, die Ästhetin, ist für Marketing, Produktdesign- und Verpackungsentwicklung zuständig. Er ist der Mann für die Fakten: seiner Verantwortung unterliegen die Bereiche Controlling und Personal. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Schokoladenkunst. „Die gemeinsame Arbeit erleben wir nicht als ständiges Zusammensein. Jeder hat seinen Bereich, in dem er sich weiterentwickelt.“ Gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung sowie gemeinsame Ziele – das sind für Christine und Hubert Berger die Komponenten für ihre Beziehung. Es geht ihnen weniger um den Erfolg als vielmehr um das gemeinsame Wachsen. „Es ist, als ob wir uns die Firma als Projekt ausgesucht hätten. Sie ist unser Lebenswerk“, betont Christine Berger.

 

Die Familie Berger

Mittlerweile sind die zwei älteren Kinder bereits „aus dem Gröbsten“ raus. Doch das Ehepaar erinnert sich gerne an die Zeit zurück als die Gehschule von Tochter Anna noch in der Werkstatt stand. Im Jahr 2012 bekamen die Beiden erneut Familienzuwachs. Nachzügler Paul hat die Welt von Christine und Hubert Berger abermals komplett auf den Kopf gestellt. Als berufstätige Mutter, weiß Christine Berger, wie schwierig es ist Arbeitsprojekte, Kindererziehung, Freizeit, Urlaub und Liebesbeziehung „unter einen Hut“ zu bringen. Flexible Arbeitseinteilung und verlässliche Kinderbetreuung machen es möglich. „Wir nehmen uns jetzt noch mehr Zeit für uns und unsere Familie.“ Die gemeinsamen Mahlzeiten und Hobbys sind ihnen wichtiger denn je.

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Christine Berger auch im eigenen Unternehmen eine Herzensangelegenheit. „Gemeinsam mit unseren MitarbeiterInnen haben wir ein Jahresarbeitszeitmodell entwickelt, welches es den Müttern ermöglicht während der Sommerferien zuhause bei ihren Kindern zu bleiben und angesammelte Stunden aus den arbeitsintensiveren Zeiten im Winter abzubauen“, erklärt Christine Berger. So ist es nicht verwunderlich, dass Berger Feinste Confiserie einer der wichtigsten – wenn nicht der größte - (Frauen-)Arbeitgeber in der Region ist.

 

Das gemeinsame Lebenswerk

Hubert Berger schätzt an seiner Frau ihre Kreativität, ihren Blick für das Schöne. Sie sagt von ihm: „Er holt aus mir heraus, was ich mir selbst niemals zugetraut hätte.“ Dankbar sind beide für das, was sie gemeinsam geschaffen haben und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft: „Wir würden uns wünschen, dass wir unser Familienunternehmen erfolgreich in die Zukunft führen, um es später an unsere Kinder zu übergeben, die es dann mit derselben Freude, Leidenschaft und Engagement leiten wie wir.“