3. August 2016

Von der Kakaofrucht zur Schokolade

Die Chocolatiers von Berger Feinste Confiserie kreieren mit ihrem ausgeprägten Sinn für das Schöne handgemachten Hochgenuss in Vollendung. Für die erlesenen Schokoladenkreationen wird ausschließlich Fairtrade-zertifizierte Schokolade verwendet. Fairtrade hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern.

Schokolade aus nachhaltigem Kakao

Berger Feinste Confiserie kreiert seit Jahren mit viel Leidenschaft zum Handwerk außergewöhnliche Schokoladenprodukte. Bei der Auswahl der Rohstoffe wurde immer großer Wert auf die Qualität und Nachhaltigkeit gelegt. Deshalb ist es eine große Freude nun das Fairtrade-Gütesiegel zu führen.

Aber auch der Bezug zur Region und Tradition spielt bei Berger Feinste Confiserie eine sehr große Rolle: Für die feinen Füllungen in den Pralinen und hauchzarten Schokoladentafel wird reinster Heumilch-Schlagobers von Kühen aus der Region verwendet.

Kakaoanbau im Fokus

Es ist ein langer Weg, den die Kakaofrucht zurück legen muss, bis sie zur feinen Schokolade verarbeitet wird. Kakao wächst nur in tropischen Gebieten rund um den Äquator, da die Kakaobäume für ihr Wachstum gleiche Wärme sowie hohe Lucht- und Bodenfeuchtigkeit benötigen. Armut und Kinderarbeit prägen in diesen Regionen das Bild. Preisschwankungen und eine hohen Marktkonzentration führen dazu, dass Kleinbauernfamilien kein existenzsicherndes Einkommen bleibt. Aber auch die Kakaofelder können nicht artgerecht bewirtschaftet werden: Durch das niedrige und unsichere Einkommen können keine Investitionen für Maßnahmen zum Pflanzenschutz und zur Produktionssteigerung getätigt werden.

Kakao im Fairtrade-System

Durch die Fairtrade-Prämie werden Investitionen in soziale Projekte sowie in produktivitäts- und qualitätssteigernde Maßnahmen ermöglicht, Trainings und Weiterbildungen angeboten und durch umweltschonenden Kakaoanbau wird das Fortbestehen der Kakaofelder gesichert. Kinderarbeit stellt im Kakaosektor in Westafrika nach wie vor ein Herausforderung dar. Im Fairen Handel ist ausbeuterische Kinder- und Zwangsarbeit strengstens verboten. Ein Programm wurde ins Leben gerufen, welches einerseits die Anzahl arbeitender bzw. mithelfender Kinder dokumentiert und andererseits Sensibilisierung und Aufklärung zum Ziel hat.

Bei den Schokoladenprodukten kommt der Mengenausgleich zum Einsatz, das heißt, dass der Fairtrade-Rohstoff Kakao häufig schon in den Ursprungsländern mit anderem Nicht-Fairtrade-Kakao gemischt wird und indirekt rückverfolgbar ist. Der Kakao wird von zertifizierten Organisationen eingekauft und die Produzenten in den Entwicklungsländern profitieren von den Vorteilen des Fairen Handels. In der Lieferkette werden diese Mengen jedoch mit konventionell gehandeltem Kakao vermischt, denn die Produzenten können ihre Produkte nicht separat weiterverarbeiten lassen und sind auf zentrale Produktionsanlagen angewiesen, da die Mengen zu gering sind. Die nach Fairtrade Standards gehandelten Mengen werden genau dokumentiert, unabhängig überprüft und es dürfen nur so viele Endprodukte das Fairtrade-Gütesiegel tragen, wie mengenmäßig eingekauft wurde.

Detaillierte Informationen zum Mengenausgleich finden Sie hier:
https://www.fairtrade.at/was-ist-fairtrade/fairtrade-standards/rueckverfolgbarkeit.html